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Nidhogg – Strichmaennchen fechten mit Zahnstochern

Wer sehnt sich nicht auch zu Zeiten wie der E3, wo wieder unzählige “greatness awaits”, nach etwas Ruhe und der Zeit der einfachen, spaßigen Spiele zu zweit?
OK – ich lass jedem sein jährliches “best X-Y experience ever”, aber die beste Zeit hatte ich zuletzt mit einem eher unscheinbaren Indie-Spiel.

Nidhogg ist ein 2D-Sidescroll-Fechtspiel mit Pixeloptik.
Obwohl das Spiel letztes Jahr erschien, gibt es den 2D-Titel schon fünf Jahre. Skurril? Da kommt noch mehr!
Der Ablauf des Spiels ist dabei schnell beschrieben. Man kämpft, alleine, zu zweit an einem Gerät, oder online mit wahlweise Tastatur oder Controller gegen einen ebenso pixeligen Herausforderer. Wer den anderen besiegt, darf in dessen Richtung zur nächsten Stage rennen (wenn er schnell genug ist).
Bei der Vierten angekommen, hat dieser Spieler gewonnen und darf sich vor einem Pixelhaufen, der eine Zuschauermenge darstellen soll, von einem riesigen, rosafarbenem Wurm fressen lassen. Äh..ja!?

Wer nicht glauben kann, dass es sich bei etwas so bizarrem um die Fantasie eines durchgedrehten Entwicklers handelt, wird nach kurzer Recherche auf den Níðhöggr (Nidhogg) gestoßen sein. Dabei handelt es sich in der nordischen Mythologie um einen schlangenartigen Drachen, der in der Erde wohnt.
Was sich der Entwickler Mark Essen dabei wohl gedacht hat.

Abgesehen davon fällt das Spiel durch das außerordentlich einfache, aber präzise Gameplay auf.
Neben einem sehr guten Netzcode sorgt die Absenz von Eingabeverzögerung dafür, dass man zu jeder Zeit das Gefühl hat, das Spiel selbst in der Hand zu haben.
Während man sich nach links sowie nach rechts bewegen und springen kann, positioniert man mit z.B. der W- und S-Taste sein Schwert, um die Höhe des Angriffs einzustellen. Auch hat man die Möglichkeit, sein Schwert zu werfen und einen Fliehenden zu stoppen oder mit einem Kick den Gegner zu überraschen. Notfalls muss man, kann man das Schwert nicht wieder aufheben, eben mit den Fäusten kämpfen.

Mit der richtigen Kombination kommt so, bei den schnellen, überraschend flüssigen Animationen, Kino-reife Action à la d’Artagnan heraus. (Wohlgemerkt, das sagt jemand, der sonst nichts mit dem Fighting-Game Genre anfangen kann)

 

Gerade deshalb eignet sich der Indie-Titel perfekt als Party-Spiel und bekommt beinahe eine uneingeschränkte Empfehlung.

Nidhogg ist erhältlich für den PC, Mac, PlayStation4 sowie PlayStation Vita.

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